Man hört immer wieder, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass E-Zigaretten gesünder sind als gewöhnliche Zigaretten. Hier und da hört man sogar, dass Sie schlechter für die Gesundheit sind. Die Anti-E-Zigaretten Bewegung, oft von konkurrierenden Industrien gefördert, zeigt damit, dass Sie sich nicht mit der E-Zigaretten Forschung vieler Experten und Wissenschaftler auseinandersetzt.

Hier sind 20 Studien, die allen Zweiflern widersprechen. Es finden sich auch zwei Studien, die eigentliche gegen E-Zigaretten sprechen und eben diese unterstreichen die methodischen Probleme und die Verwirrung die mit einigen Studien einhergehen kann. So können sogar Studien, die von der Anti-E-Zigaretten Bewegung stammen, demonstrieren, dass E-Zigaretten sicherer sind als Tabakzigaretten.

Lesen Sie sich schlau. Mit diesen Informationen sind Sie für jede Diskussion bereit.

 

Studie Nr. 1 Dr. Farsalinos 

1. Der Einfluss von E-Zigaretten Gebrauch auf die Herzmuskelfunktion 

Dr. Konstantinos Farsalinos

Die Arbeit von Dr. Farsalinos wird hier noch öfter erwähnt werden. Dr. Farsalinos ist ein Kardiologie Spezialist aus Griechenland und hat in den letzten Jahren viel Arbeit in die Untersuchung von E-Zigaretten Dampf gesteckt und diesen mit Zigarettenrauch verglichen.

Die hier erwähnte Studie wurde zwischen 2011 und 2012 durchgeführt und legt den Grundstein für spätere E-Zigaretten Untersuchungen von Dr. Farsalinos und seinem Team. Zum ersten Mal wird hier der Einfluss von E-Zigaretten Gebrauch auf die kardiovaskuläre Funktion klinisch nachgewiesen. Das Resultat zeigt, dass die untersuchten Herzfunktionen nicht vom Gebrauch der E Zigarette beeinflusst werden.

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Studie Nr. 2

2. Versteckter Formaldehyd in E-Zigaretten Aerosolen

R. Paul Jensen, B.S., Wentai Luo, Ph.D., James F. Pankow, Ph.D., Robert M. Strongin, Ph.D., David H. Peyton, Ph.D. 

Diese Studie zeigt den Irrglauben vieler Forscher darüber, wie Dampfer Ihre E-Zigaretten benutzen.

Dies ist eine weit verbreitete Studie und viele Menschen haben die Methodik dahinter nie hinterfragt. Leider wurde dieses Experiment unter extremen Bedingungen durchgeführt, in denen kein Kenner von E-Zigaretten wissentlich oder freiwillig weiterhin seine E-Zigarette benutzen würde. Trotzdem wurde in den Medien von „normalem Gebrauch“ der E-Zigarette gesprochen. Als Resultat bekam die E-Zigarette es mit jeder Menge Panikmache zu tun, die von Anti-Raucher-Institutionen und dem Gesundheitswesen ausging.

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Der zuvor erwähnte Dr. Farsalinos hat auf diese Studie reagiert, was zur Publikation seiner eigenen aktuellsten Studie führte in der direkt auf die NEJM Studie Bezug genommen wird. Seine Reaktion können Sie hier einsehen.

 

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Studie Nr. 3

3. E-Zigaretten generieren nur unter „Dry Puff“ Bedingungen eine größere Menge Aldehyd

Konstantinos E. Farsalinos, Vassilis Voudris und Konstantinos Poulas

In der am 20. Mai 2015 publizierten Studie beziehen sich Dr. Farsalinos und sein Team auf die zuvor erwähnte Formaldehyd Studie.

In diesem Experiment wurden zwei veränderbare Verdampfer mit verschiedenen Dochten auf Akkus mit variabler Leistung verwendet. Erfahrene Dampfer nahmen von diesen Verdampfern mehrere Züge bei verschiedenen Watteinstellungen. Wenn die Dampfer auf „dry puff“ Bedingungen stießen, wurden die Verdampfer an eine Rauchmaschine angeschlossen und der Dampf wurde darin eingeschlossen und getestet.

„Dry Puff“ bedeutet übersetzt „trockener Zug“ und wird von Dampfern mit allen Mitteln gemieden. Ein „Dry Puff“ kommt vor, wenn der Verdampfer zu heiß wird und der Docht austrocknet. Oft kommt es dann zu einem extrem unangenehmen und verbrannten Geschmack.

Das Resultat der Gegenstudie war, dass große Mengen Aldehyd nur in „Dry Puff“ Bedingungen freigesetzt wurden. Bei normalen Dampfbedingungen war das Vorkommen von Aldehyden dagegen minimal.

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Studie Nr. 4

4. E-Zigaretten Gebrauch in der Vergangenheit und Entwöhnungsverhalten in der Zukunft. Eine populationsbasierte Studie.

Wael K. Al-Delaimy, MD, PhD; Mark G. Myers. PhD; Eric C. Leas, MPH; David R. Strong, PhD und Richard Hofstetter, PhD

Obwohl diese Studie nicht positiv gegenüber Rauchern eingestellt ist, die E-Zigaretten als Mittel der Raucherentwöhnung nutzen, sagt sie viel über die Pseudowissenschaft aus, die genutzt wird um in den Medien und unter Gesundheitsexperten Propaganda und Angst zu verbreiten. Wie hier im Detail von Dr. Siegel beschrieben wird, war diese Studie nicht ganz das was sie zu sein vorgab.

Fast zwei Drittel der Teilnehmer wurden von der Studie ausgeschlossen. Jeder, der auch nur die leiseste Ahnung hatte, was eine E-Zigarette ist, durfte nicht teilnehmen und dies war nur das kleinste Problem mit der Studie.

Das größte Problem war, dass die Teilnehmer der Studie selbst entschieden, ob sie zu der E-Zigaretten oder der nicht E-Zigaretten Gruppe gehören wollten. Dies schuf gewollt das schwere Vorurteil, dass E-Zigarettennutzer es schwerer haben mit traditionellem Tabak aufzuhören.

Wissenschaftler, die mit Vorurteilen besetzte E-Zigaretten Studien publizieren sollten sich immer darauf einstellen, dass jemand in der Dampfergemeinde diese kritisch beäugen und im Zweifel Ihre Fehler aufdecken wird. 

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Studie Nr. 5

5. Den Nebel durchbrechen: Eine systematische Besprechung davon, was die Chemie der Kontaminationsstoffe in elektronischen Zigaretten über Gesundheitsrisiken aussagt

Igor Burstyn 

Diese im Januar 2014 publizierte Studie von Igor Burstyn untersucht die Wirkung der Chemikalien in E-Zigaretten und widmet sich der Frage ob wir (oder unsere Umgebung) über den gewollten oder ungewollten Kontakt damit beunruhigt sein sollten. Wie bei allen Chemikalien empfiehlt die Studie die generelle Gesundheit derer zu beobachten die den Chemikalien in E-Zigaretten ausgesetzt sind und dabei die negativen Effekte so gering wie möglich zu halten.

Burstyn betont außerdem, dass der Effekt auf das Umfeld eines Dampfers vermutlich viel weniger bedeutsam ist, als seine eigene direkte Dampfinhalation.

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Studie Nr. 6

6. Sicherheitsevaluation und Risikoeinschätzung von elektronischen Zigaretten als Ersatz für Tabakzigaretten. Eine systematische Besprechung

Konstantinos E. Farsalinos und Riccardo Polosa

Diese Besprechung von Dr. Farsalinos und Riccardo Polosa untersucht die vor ihrer Publikation im April 2014 existenten Befunde in Sachen E-Zigarette.

Basiert auf 114 von den 451 gefundenen Studien, untersuchten die beiden Doktoren Informationen und Referenzen die Gesundheit, Anwendung und Effekt von sowohl elektronischen Zigaretten als auch Tabakzigaretten betreffen. Beide stellten fest, dass die große Variation von elektronischen Zigaretten ein hohes Maß an Zugänglichkeit im Vergleich zu Tabakzigaretten beibehalten sollte und dass Anwender die Möglichkeit verdienen basiert auf aktueller und zukünftiger Forschung fundierte Entscheidungen treffen zu können.

Sowohl Farsalinos also auch Polosa betonen, dass es E-Zigaretten möglich ist „Millionen von Leben zu retten und die Last von Krankheiten die mit dem Rauchen in Verbindung zu bringen sind weltweit zu reduzieren“.

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Studie Nr. 7

7. Argumente für E-Zigaretten in Sachen Tabak-Schadensreduzierung (Tobacco Harm Reduction)

Joel L. Nitzkin

Im Juni 2014 publizierte Joel Nitzkin eine Arbeit in der er die Rolle untersuchte die elektronische Zigaretten bei der Entstehung einer Tabak-Schadensreduzierungspolitik spielt.

Nitzkin glaubt, dass Tabak-Schadensreduzierung eine realisierbare Ergänzung zur existierenden Tabakkontrollpolitik ist und, dass sie für Raucher die es mit gewöhnlichen Entwöhnungsmethoden nicht schaffen mit dem Rauchen aufzuhören wichtig ist. Und auch wenn manche Raucher gar nicht willig sind aufzuhören, schafft der Zugang zu E-Zigaretten mehr Möglichkeiten die Anzahl von Krankheiten, Schäden und Todesfällen zu reduzieren. 

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Studie Nr. 8 

8. E-Zigaretten: Methodische und ideologische Probleme und Forschungsprioritäten

Jean-François Etter

Professor Etter widmet sich der Methodik und den ideologischen Problemen in der aktuellen Forschung. Die Testmethoden müssen genauso schnell verändert werden wie sich die Technik entwickelt wenn es um E-Zigaretten geht.

Viele Dampfer sind sich darüber bewusst, dass Ihre aktuellen Geräte schon in ein paar Monaten nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik sein werden und Etter betont, dass Langzeitstudien zwar wichtig sind, man aber auch verstehen muss, dass Sie zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung bereits veraltet sein werden. Um diesem entgegenzuwirken, muss Forschung schnell und effektiv betrieben werden.

Etter weist auch darauf hin, dass nicht anzuerkennen, dass E-Zigaretten lediglich sicherer sein müssen als gewöhnliche Zigaretten, nicht aber komplett sicher eine negative Einstellung gegenüber Produkten die das Rauchrisiko mindern erzeugt. Dass Gesundheitswesen, die Medien und die Tabakbehörden betonen häufig die negative Seite der E-Zigarette, dies spiegelt aber nicht immer die tatsächlichen Befunde der Forschung wieder. 

Als Abschluss drängt Etter die Regulierungsbehörden dazu die nicht zu vermeidenden Konsequenzen von exzessiver Regulierung nicht außer Acht zu lassen. 

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Studie Nr. 9

9. Ethische Probleme verursacht durch ein Verbot des Verkaufs von elektronischen Nikotinvorrichtungen

Wayne Hall, Coral Gartner und Cynthia Forlini

Diese Studie geht auf die ethische Seite eines Verbots von E-Zigaretten ein. Ein Verbot nimmt Dampfern und Rauchern die Möglichkeit ein weniger schädliches Produkt zu wählen während oft unwirksame Nikotinersatztherapien frei zugänglich sind.

Diese Verbote ermuntern Raucher ungewollt dazu weiter zu rauchen und nimmt ihnen eine schadenreduzierende Alternative. Durch eine Vermeidung von Verboten und eine angemessene Regulierung von weniger schädlichen Nikotinprodukten, könnten Länder die Gefahren des Rauchens sowohl bei Erwachsenen, als auch Jugendlichen einfacher reduzieren. 

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Studie Nr. 10

10. Der Effekt von Rauchabstinenz und –reduzierung bei asthmatischen Rauchern die zu E-Zigaretten wechseln: Anzeichen für Schadensaufhebung

Riccardo Polosa, Jaymin Morjaria, Pasquale Caponnetto, Massimo Caruso, Simona Strano, Eliana Battaglia und Cristina Russo

Ein relativ großer Anteil der Bevölkerung leidet unter Asthma und die Krankheit wird durch Rauchen oder Kontakt mit Rauchern noch verschlimmert. Diese Studie zeigt, dass Asthmakranke durch den Gebrauch einer E-Zigarette Ihren Verbrauch von gewöhnlichen Zigaretten einschränken und damit Ihre Krankheitsbeschwerden verringern können. Die positiven Resultate dieser Studie führen dazu, dass Wissenschaftler große kontrollierte Experimente vorschlagen, um die Beobachtungen weiter zu bestätigen.

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Studie Nr. 11 

11. ASSI (Anti-Smoking & Science Inventory) – Bewertungsstrategien für ASSS und ASSSED

Pastor Jack Kearney

Pastor Kearney ist ein bekannter Sucht-Professor und Rauchentwöhnungsberater, der Tabak-Schadensreduzierung und den Gebrauch von E-Zigaretten unterstützt. Er hat diese Bewertungsstrategien entwickelt, die es jedem erlauben jemanden zu identifizieren, der unter einer ernsten psychischen Störung leidet, die man früher als ANTZ (Anti-Nicotine & Tobacco Zealot – Anti-Nikotin und Tabak Fanatiker) bezeichnet hat. Hierbei handelt es sich um Personen, die krankhafte Vorurteile gegenüber der Tabakindustrie und Tabaknutzern haben.

Nach der Erhebung von einer Menge Daten hat sich herausgestellt, dass diese Krankheit viele verschiedene Stufen hat. ANTZ wurde seitdem in ASSS (Anti-Smoking & Science Syndrome – Anti-Rauchen & Wissenschafts-Syndrom) und ASSEDD (Anti-Smoking & Science, Educationally Deprived – Anti-Rauchen und Wissenschaft, bildungsbenachteiligt) umbenannt. Mit einem einfachen Fragebogen kann man herausfinden, inwiefern man von dem Syndrom betroffen ist und wie man sich helfen lassen kann. Oft reicht es schon aus sich an den richtigen Stellen zu informieren um weniger panisch auf Tabakprodukte zu reagieren. 

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Studie Nr. 12

12. E-Zigaretten ausgesetzt zu sein beeinträchtigt pulmonale antibakterielle und  antivirale Abwehr bei einer Maus

Thomas E. Sussan, Sachin Gajhate, Rajesh K. Thimmulappa, Jinfang Ma, Jung-Hyun Kim, Kuladeep Sudini, Nicola Consolini, Stephania A. Cormier, Slawo Lomnicki, Farhana Hasan, Andrew Pekosz und Shyam Biswal

Diese Studie wurde viel auf Webseiten und in den Medien publiziert und verursachte Bedenken bei Dampfern und Rauchern, speziell bei solchen, die von COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) betroffen sind. Wenn man sich aber mit der Methodik und den Resultaten genauer auseinandersetzt, stellt man fest, dass die Studie sehr wenige Informationen enthält, die für Raucher relevant sind oder für Menschen, wenn wir noch genauer sind. Etwas, das die Studie nachweist ist, dass E-Zigaretten tatsächlich für Menschen weniger schädlich sind.

Dr. Farsalinos hat sich zu den Bedenken hinter der Studie geäußert und festgestellt, dass der einzige Schluss den man aus der Studie ziehen kann ist, dass E-Zigaretten nur von Rauchern verwendet werden sollten. Alle anderen Schlüsse über die möglichen Auswirkungen von E-Zigaretten auf COPD Patienten hält er für nicht relevant.

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Studie Nr. 13

13. Vergleich der Auswirkungen von E-Zigarettendampf und Zigarettenrauch auf die Qualität von Innenraumluft

McAuley, TR1; Hopke, PK; Zhao, J und Babaian, S

In 2012 wurde eine der ersten Studien veröffentlicht, die sich mit den Qualitätsunterschieden von Innenraumluft im Bezug auf Dampf und Rauch beschäftigt. Diese Studie ist wichtig, weil sie unterstreicht, dass wir schon vor drei Jahren feststellen konnten, dass Dampf extrem geringe Rückstände hinterlässt, die auf keinen negativen Einfluss auf menschliche Gesundheit hinweisen. Tabakrauch ausgesetzt zu sein hingegen erzeugt ein hohes Risiko.

Es werden weitere Studien wie diese gebraucht, um nochmals zu bestätigen, dass Dampfer die Menschen in ihrer Umgebung keinem Risiko aussetzen.

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Studie Nr. 14

14. Der Einfluss von Aromabeschreibungen auf das E-Zigaretteninteresse von nicht-rauchenden Teenagern und rauchenden Erwachsenen

Saul Shiffman, PhD; Mark A. Sembower, MS; Janine L. Pillitteri, PhD; Karen K. Gerlach, PhD, MPDH1 und Joseph G. Gitchell, BA 

Dampfer wissen, dass Geschmäcker und Aromen eine große Rolle in der E-Zigarettenwelt spielen. Wir wissen auch, dass wir ständig unter dem prüfenden Blick derer stehen, die der Ansicht sind, dass Hersteller mit süßen Aromen Kinder ansprächen. Diese Studie zeigt, dass nicht-rauchende Teenager weniger interessiert an den Aromen waren als rauchende Erwachsene. Das Interesse war in beiden Gruppen relativ gering aber in der Erwachsenengruppe wurde das Interesse von der Präsenz von E-Liquidgeschmäckern stark beeinflusst. 

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Studie Nr. 15 

15. Die Wirksamkeit der elektronischen Zigarette: Eine 8-wöchige flämische Studie mit einer 6-monatigen Weiterverfolgung zu Rauchminderung, Verlangen und den erlebten Vorteilen und Beschwerden

Karolien Adriaens, Dinska Van Gucht, Paul Declerck und Frank Baeyens

Diese Studie testet eine Reihe von bestimmenden Faktoren beim Prozess der Rauchentwöhnung über einen Zeitraum von 8 Wochen mit zwei Gruppen von E-Zigarettennutzern und einer Kontrollgruppe. Die Studie zeigte, dass E-Zigaretten der 2. Generation (nicht Einweg E-Zigaretten) sehr effektiv bei der Minderung des Verlangens nach Zigaretten und den Entzugssymptomen waren. Beinahe die Hälfte aller Teilnehmer war mindestens 6 Monate nach dem Experiment komplett abstinent von Tabakzigaretten.

Wie bei allen kleineren Studien ermuntern die Forscher zu größeren Studien, um die Resultate zu bestätigen.

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Studie Nr. 16

16. Stigmata und die Ethik des Gesundheitswesens: Nicht können wir sondern sollten wir?

Bayer, R.

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und

 

Studie Nr. 17

17. Rauchen, Stigmata und Tabak-„Denormalisierung“: Weitere Reflektionen zum Gebrauch von Stigmata als ein Mittel des Gesundheitswesens. Ein Kommentar zu Sozialwissenschaften und medizinischen Stigmata, Vorurteilen und Diskriminierungen

Bell, K; Salmon, A; Bowers, M; Bell, J und McCullough, L.

Diese Studien, die 2008 und 2010 in PubMed veröffentlicht wurden handeln nicht von Dampfern. Aber die meisten Dampfer waren mal Raucher. In der Welt der Dampfbefürwortung ist es wichtig, Raucher nicht für die Entscheidung zu Rauchen oder den Widerwillen damit aufzuhören zu stigmatisieren.

Wenn man Raucher (oder Dampfer) dämonisiert, riskiert man Menschen dabei zu entmutigen fundierte Entscheidungen ihre Gesundheit oder ihr Umfeld betreffend zu treffen. Repräsentanten des Gesundheitswesens sollten also unparteiisch bleiben und niemanden verurteilen. Positiv und ermunternd zu agieren und dabei wichtige Informationen zu liefern, wird Rauchern helfen zum Dampfen überzugehen. 

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Studie Nr. 18

18. Rauchen in England. Die „Smoking-Toolkit“ Studie

Smoking in England

Die „Smoking-Toolkit“ (Rauchwerkzeugkiste) Studie ist eine wichtige Informationsquelle, der jeder Dampfer folgen sollte. Hier wurden seit 2006 Daten gesammelt und bisher eine Sammlung von 180.000 Antworten von Rauchern und ehemaligen Rauchern zusammengestellt. Die neueste Publikation von Mai 2015 zeigt eine klare Verringerung der Zahl der Raucher aber auch eine Verringerung der Nutzung von Nikotinersatztherapieprodukten.

Die Nutzung der elektronischen Zigarette hat Ihren Höhepunkt im Februar 2015 erreicht und freiverkäufliche und verschriebene Nikotinersatzprodukte, sowie die Nutzung von Rauchstopphilfen der NHS überholt. Diese Daten sind vielversprechend für Raucher die versuchen Schaden zu verringern und zeigen, dass E-Zigaretten eine realistische und populäre Option darstellen. Die Daten helfen außerdem Argumenten zu trotzen, die besagen, dass elektrische Zigaretten bei der Rauchentwöhnung nicht helfen.

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Studie Nr. 19

19. Der Gebrauch von elektronischen Zigaretten (Vaporizern) unter Erwachsenen in Großbritannien

Action in Smoking and Health

Im Mai 2015 kamen noch mehr vielversprechende Fakten von der ASH. In 2014 zählte man noch 2,1 Millionen E-Zigarettennutzer. Im Mai diesen Jahres zeigte sich, dass eine weitere halbe Million den Übergang gewagt hat. Das Faktenblatt zeigt, dass die meisten Raucher E-Zigaretten nutzen um weniger Zigaretten zu rauchen oder komplett damit aufzuhören. Die Daten zeigen, dass die 2,6 Millionen erwachsenen Briten die E-Zigaretten nutzen aktuelle oder ehemalige Raucher sind.

Es ist jedoch beunruhigend, dass der Prozentsatz der aktuellen Raucher die eine E-Zigarette benutzen bei 17.6 % geblieben ist. Zeigt dies vielleicht, dass die unnötige Panikmache und die Negativkampagnen gegen E-Zigaretten Wirkung zeigen und Raucher beim Übergang zu E-Zigaretten zögerlich machen?

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Studie Nr. 20

20. Nikotingehalt und die Präsenz von ausgewählten von Tabak stammenden Giftstoffen in E-Zigaretten Liquids mit Tabakgeschmack

Konstantinos E. Farsalinos, I. Gene Gillman, Matt S. Melvin, Amelia R. Paolantonio, Wendy J. Gardow, Kathy E. Humphreys, Sherri E. Brown, Konstantinos Poulas und Vassilis Voudris

Dr. Farsalinos und sein Team testeten 21 E-Liquid Proben und verglichen diese mit den Chemikalien in Tabakprodukten. Die Studie zeigte zwar, dass E-Liquids nicht von möglicherweise schädlichen Chemikalien ähnlich derer in Tabakprodukten frei sind und dass E-Liquids mit natürlich extrahiertem Tabak einen höheren Gehalt dieser haben können aber sie zeigte auch, dass E-Liquids weit weniger TSNAs und Nitrate enthalten und sie damit auch weniger schädlich sind als Tabakprodukte.

Diese Studie ist erfolgversprechend was das Ziel angeht, das Risiko festzustellen dem sich Dampfer im Vergleich zu Rauchern aussetzen. Es werden allerdings weitere Studien gebraucht, um weiter zu bestätigen was wir seit Jahren wussten: E-Zigaretten sind weniger schädlich als Tabakzigaretten.

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Als Abschluss: Eine Aussage die man wieder und wieder hört ist, dass man einfach nicht weiß ob E-Zigaretten sicher sind. Die hier genannten Studien sind aber nur ein Bruchteil derer, die zum Thema E-Zigarette durchgeführt wurden. Und während E-Zigaretten vielleicht nicht „sicher“ sind, zeigen viele Studien, dass sie weit „sicherer“ sind als gewöhnliche Zigaretten. 

Zusatz: Public Health England brachte 2015 eine Übersicht über den Forschungsstand zum Thema E-Zigaretten heraus und kam zu dem Schluss E-Zigaretten seien zu 95% weniger schädlich als gewöhnliche Zigaretten. Die Public Health England Studie finden Sie hier in deutscher Übersetzung.

eVic VT