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Sind E-Zigaretten eine Abkürzung zum Rauchen?

Sind E-Zigaretten eine Abkürzung zum Rauchen?

Sind E-Zigaretten eine Abkürzung zum Rauchen?

Über die Zeit finden sich immer mehr Beweise dafür, dass E Zigaretten weniger schädlich sind als gewöhnliche Zigaretten. Eine Studie des deutschen Krebsforschungszentrums hat beispielsweise herausgefunden, dass ein Umstieg von herkömmlichen Zigaretten auf E-Zigaretten das Gesundheitsrisiko senken kann. Vielleicht liegt es zum Teil daran, dass einige E-Zigaretten Gegner ihre Taktik geändert haben: Es wird gesagt, dass E-Zigarettengebrauch, auch wenn dieser schon vielen tausenden von Menschen dabei geholfen hat mit dem Rauchen aufzuhören oder ihren Konsum zu verringern, dazu führt, dass Kinder und Erwachsene mit dem Rauchen gewöhnlicher Zigaretten erst anfangen.

Die Infographik unten zeigt dagegen, dass die Beweise eher dafür sprechen, dass elektronische Zigaretten als Ausweg funktionieren und nicht als Abkürzung hin zur Tabakzigarette. 

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Action on Smoking and Health Umfrage 

Die wichtigsten Daten kommen von Action on Smoking and Health (ASH). Hier fand man heraus, dass

  • nur 0,1% der Dampfer niemals geraucht haben.
  • nur sehr wenige Kinder regelmäßig E-Zigaretten anwenden (mehr als ein Mal in der Woche) und dass diejenigen die es tun zuvor auch Tabakzigaretten verwendet haben.

 

Die zynischen Tricks der American Cancer Society 

Selbstverständlich sehen wir kein Problem darin, dafür zu sorgen, dass Kinder keinen Zugang zu E-Zigaretten haben. (Leider wird das nie wirklich möglich sein, da es immer Kinder und Jugendliche gibt, die einen Weg finden die Regeln zu umgehen, genauso wie es mit Zigaretten geschieht.)

Deshalb hat die größte Instanz der E-Zigaretten Industrie, die Electronic Cigarette Industry Trade Association (ECITA), schon vor vielen Jahren den Verkauf von E-Zigaretten an Minderjährige verboten. Es gibt doch einige Anti-Nikotin Gruppen die zynisch gegen ein Verbot für Minderjährige agieren. Die American Cancer Association hat öffentlich ausgesagt, dass sie gegen ein solches Verbot ist, weil das Ausbleiben einer Bedrohung für Minderjährige es schwieriger mache, ein allgemeines Verbot von E-Zigaretten zu erwirken.

 

Geschmäcker

Es gibt da auch das Problem mit den vielen verschiedenen Geschmäckern. Viele sind gegen die Idee des Anbietens vieler verschiedener Geschmacksrichtungen, abgesehen von Tabak, da diese Kinder in den E-Zigarettengebrauch locken könnten. Untersuchungen von Peppar et al haben jedoch gezeigt, dass Geschmacksrichtungen nichts damit zu tun haben, ob Minderjährige Lust bekommen E-Zigaretten auszuprobieren oder nicht. Bei einem ganz anderen Aspekt spielen die Geschmäcker dagegen eine große Rolle. Wenn Sie zu E-Zigaretten wechseln und anfangen einen anderen Geschmack als Tabak zu dampfen, dann wird es schwieriger wieder auf das Rauchen umzusteigen. Alles in allem machen E-Zigarettengeschmäcker das Rauchen weniger normal.

 

Experimentieren vs. Nutzen

Unsere Erfahrungen mit Alkohol und Tabak zeigen, dass Minderjährige immer einen Weg finden zu experimentieren, egal wie vorsichtig wir Händler und andere Dampfer sind. Die Geschichte zeigt uns, dass Menschen rauchen und trinken werden, egal wie hoch die Strafe sein mag. (Man hat es immerhin in der Vergangenheit mit Folter, Hinrichtung und vielem mehr versucht und es wird trotzdem weiterhin geraucht.)

Glücklicherweise zeigen bisherige Fakten, dass Experimentieren mit E-Zigaretten nicht zum Rauchen führt. Gleichzeitig sollte man Experimentieren nicht mit Nutzen gleichsetzen.

 

Ein Ausweg und nicht eine Abkürzung zum Rauchen 

Wie in der Infographik zu sehen ist, hat eine Studie mit Dampfern gezeigt, dass E-Zigaretten effektiver für den Rauchstopp sind als Nikotinersatzmittel (Nikotinkaugummi, Nikotinpflaster etc.). Zwar hat eine Studie aus Neuseeland auch gezeigt, dass E-Zigaretten nur genauso effektiv sind wie Nikotinersatztherapie, diese Studie wurde allerdings von Wissenschaftlern beim E-cigarette Summit kritisiert, da sie mit unerfahrenen Dampfern durchgeführt wurde. Es ist wichtig genau zu wissen, wie E-Zigaretten anzuwenden sind.

Von denjenigen, die angefangen haben E-Zigaretten zu nutzen, hören 1/3 mit dem Rauchen von Tabakzigaretten auf. 2/3 verringern die Menge an konsumierten Zigaretten (und werden hoffentlich letztendlich auch ganz aufhören zu rauchen). Eine unbekannte Anzahl von Menschen hat E-Zigaretten dazu verwendet komplett mit dem Konsum von Nikotin jeglicher Art aufzuhören. Wir müssen sichergehen, dass Raucher motiviert werden weniger schädliche Alternativen zu nutzen, nicht demotiviert. 

Und wenn Menschen trotz aller Information, die zeigt wie schlecht die Idee ist, trotzdem Lust haben mit verschiedenen Lastern zu experimentieren, dann ist es immer noch besser E-Zigaretten zu nutzen als gewöhnliche Zigaretten.

Wenn Sie Lust auf mehr Fakten zum Thema E-Zigarette haben, finden Sie hier eine komplette Überzetzung des Berichtes von Public Health England, der in 2015 den aktuellen wissenschaftlichen Stand in Sachen E-Zigaretten zusammengefasst haben. Die Überzetzung finden Sie hier.

#E-Zigarette
Posted in: E-Zigarette
2018-08-29