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Dampfen in der Öffentlichkeit

Dampfen in der Öffentlichkeit

Dampfen in der Öffentlichkeit

Die Popularität von E-Zigaretten ist in den letzten Jahren nahezu explodiert. Viele Menschen genießen die Möglichkeit zum teer- und gestanksfreien Dampferlebnis.

Das hat jedoch auch dazu geführt, dass Regierungen und Gesundheitswesen in den Staaten der Welt angefangen haben zur E Zigarette Stellung zu beziehen und zu entscheiden welche Regeln für diese gelten. Wir haben versucht herauszufinden wie es sich mit öffentlichen Räumen in Deutschland verhält.


Darf man in öffentlichen Räumen dampfen?

Es gibt E-Zigaretten erst seit relativ wenigen Jahren. Sie sind auch deshalb kein Teil des deutschen Nichtraucherschutzgesetzes, welches das Rauchen in Restaurants, Cafés und ähnlichem verbietet. 
Es ist deshalb an dem einzelnen Unternehmen und der einzelnen Institution Regeln zum Dampfen aufzustellen. Bei einigen Institutionen gibt es klare Regeln zum Thema E-Zigarette und einige davon haben wir hier gesammelt. 

Bus und Bahn
Wir haben uns mit einigen großen Verkehrsbetrieben in Deutschland in Verbindung gesetzt um herauszufinden, ob es offizielle Verbote für E-Zigaretten gibt. Wir bekamen dabei überall die gleiche Antwort. Bei den Verkehrsgesellschaften in Berlin, Hamburg, München, Köln und Dortmund ist das Dampfen überall dort untersagt, wo auch das Rauchen untersagt ist. Dabei wurden häufig die geltenden Regeln für das Rauchen einfach mit einem Zusatz wie „Dies gilt auch für E-Zigaretten“ ergänzt. Oft ist kann man bei Zuwiderhandlung eine Geldstrafe riskieren.

Deutsche Bahn
Die Deutsche Bahn verbietet das Dampfen grundsätzlich in allen Zügen. Auf Nachfrage bei der DB erfährt man auch hier, dass die gleichen Regeln für E-Zigaretten gelten, die auch für gewöhnliche Zigaretten gelten. Um Ärger zu vermeiden bietet es sich also auch an Bahnhöfen an die ausgewiesenen Raucherbereiche zu nutzen.

Flughäfen
Es ist auf den meisten Flughäfen nicht erlaubt eine E-Zigarette zu benutzen. 
Auch wenn man dampft ist man auf Flughäfen gezwungen sich nach draußen oder in markierte Zonen zu begeben, wo das Rauchen erlaubt ist. 
Einzig der Flughafen München scheint eine Ausnahme darzustellen. Zumindest Anfang 2015 hieß es, dass hier das Dampfen grundsätzlich überall erlaubt sei. Nachfragen schadet aber trotzdem nie. Wie wir auch schon für öffentliche Verkehrsmittel erfahren haben, gilt auch an Flughäfen Normalfall die gleiche Politik für das Dampfer die auch für Raucher gilt. Brauchen Sie mehr Information für das Reisen mit E-Zigaretten können Sie hier weiter lesen.

Welche Schlussfolgerung kann man ziehen?
E-Zigaretten sind im öffentlichen Raum leider nicht akzeptiert. Der Flughafen München macht hier die einzige Ausnahme, die wir gefunden haben. Dies ist so, obwohl E-Zigaretten kein Teil des Nichtraucherschutzgesetzes sind. Es ist sogar so, dass das Oberverwaltungsgericht Münster 2014 einem Beschluss des Verwaltungsgerichtes Köln zugestimmt hat, indem es darum ging ob in einem Lokal gedampft werden darf oder nicht. Das Urteil lautete, dass bei der E-Zigarette nichts verbrannt wird und es sich deshalb nicht um Rauchen handelt. Das generelle Rauchverbot in der Gastronomie gilt also nicht für E-Zigaretten. 
Trotz dessen wird zum Beispiel bei den öffentlichen Verkehrsmitteln der Brandschutz als Grund dafür angegeben, dass E-Zigaretten verboten sind. Ein anderes primäres Argument ist, dass bei der Benutzung einer E-Zigarette oft Verwirrung darüber entsteht, ob es sich um Dampf oder Rauch handelt. Man möchte also vermeiden, dass sich andere Passagiere und Mitmenschen belästigt fühlen und hat sich deshalb an vielen Orten dazu entschieden, das Dampfen dem Rauchen gleichzusetzen, obwohl es sich um völlig verschiedene Vorgänge handelt.


Wo ist es erlaubt zu dampfen?

Es kann frustrierend sein, dass es viele Orte gibt an denen man nicht dampfen darf, wenn man eigentlich davon ausgegangen war, dass es erlaubt sein sollte. Glücklicherweise gibt es aber auch viele öffentliche Orte an denen man so viel dampfen darf wie man möchte.
Natürlich darf man auf öffentlicher Straße, am Strand, im Park und an allen anderen Stellen wo das Rauchen gewöhnlicher Zigaretten erlaubt ist auch dampfen. In manchen Ländern gab es Diskussionen darüber die Zigarette in allen öffentlichen Räumen zu verbieten aber realistisch gesehen liegen solche Beschlüsse weit in der Zukunft. Ein Beispiel für ein solches Land ist Kanada, wo man an vielen öffentlichen Orten wie Parks und Stränden nicht rauchen darf.

E-Zigarette im Büro

An Ihrem Arbeitsplatz 
Wie auch bei der Deutschen Bahn und den öffentlichen Verkehrsgesellschaften kann jedes Unternehmen selbst entscheiden, welche Dampferpolitik es verfolgen möchte. Natürlich können wir Ihnen keine Liste über alle größeren deutschen Firmen und deren Dampferpolitik geben, können aber feststellen, dass es einige Betriebe gibt, die mit dem Dampfen kein Problem haben. Dann gibt es natürlich auch solche Firmen, bei denen für Dampfer die gleichen Regeln gelten wir für Raucher und man sich zum Dampfen nach draußen begeben muss. Und dann gibt es auch solche Arbeitsplätze, an denen Rauchen sowie Dampfen während der Arbeitszeit komplett verboten ist.
Es ist also grundsätzlich eine gute Idee die Richtlinien des einzelnen Unternehmens zu erfragen und wenn es noch keine Dampferrichtlinie gibt, um diese zu bitten damit es keine Missverständnisse gibt.

Restaurants, Cafés, Nachtclubs und so weiter...
Es würde die Sache viel einfacher machen wenn es hier eine genaue Richtlinie gäbe aber die gibt es leider nicht. Wie bereits erwähnt hat das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden, dass es jedem Besitzer eines Lokals erlaubt ist E-Zigaretten zu gestatten, zumindest in Nordrhein-Westfalen. Dies bedeutet aber nicht, dass der einzelne Wirt nicht das Recht hat die E-Zigarette zu verbieten. 
Die einfache und rücksichtsvolle Lösung ist es im einzelnen Lokal nachzufragen wie man zur E-Zigarette steht. Oft hilft es zu erklären, dass es sich nicht um Rauch handelt und der Dampf für die Umgebung unschädlich ist.
Sind Sie selbst Besitzer eines Unternehmens können Sie also derzeit selbst entscheiden ob Sie die E-Zigarette erlauben möchten oder nicht. Es kann leicht ein Vorteil sein das Dampfen nicht zu verbieten, denn dies kann zu einem größeren Kundenstamm führen vor allem wenn Sie dies ausschildern. 

Dialog

Dialog, Dialog, Dialog
Jedes Unternehmen hat also das Recht E-Zigaretten zu verbieten und oft sind es ehrliche Bedenken wie die Störung von Mitmenschen die diese Verbote beeinflussen. Natürlich ist es umgekehrt auch richtig schön, wenn es dem Dampfer erlaubt ist zum Beispiel nach einer leckeren Mahlzeit seine E-Zigarette zu verwenden.
Das Wichtigste ist also, dass Sie immer mit anderen in einem guten Dialog stehen. Fragen Sie nach und erklären Sie im Zweifel was eine E-Zigarette ist. Auf diese Weise gehen Sie sicher, dass es um die Dampferpolitik eines Lokals oder Unternehmens keine Missverständnisse gibt. Falls Sie ein paar gute Argumente brauchen, können Sie hier 20 Studien lesen, die darauf hindeuten, dass E-Zigaretten weniger schädlich sind als gewöhnliche Zigaretten.


#E-Zigarette
Posted in: E-Zigarette
2018-05-12