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Die Geschichte der E-Zigarette

Die Geschichte der E-Zigarette

Die Geschichte der E-Zigarette

Die erste E-Zigarette wurde 1963 von Herbert A. Gilbert erfunden

Das früheste Modell einer E-Zigarette kann mit dem Amerikaner Herbert A. Gilbert in Verbindung gebracht werden. Dieser patentierte 1963 „eine rauchfreie Zigarette ohne Tabak“, welche „Verbrennen von Tabak und Papier mit aufgewärmter,  feuchter, aromatisierter Luft ersetzt.“ Diese Einheit produzierte aromatisierten Dampf ohne Nikotin. Herbert A. Gilberts Patent auf die erste E-Zigarette der Welt wurde 1965 bewilligt. Gilberts Produkt wurde allerdings vor seiner Zeit erfunden. Zwar gab es Prototypen, diese bekamen aber wenig Aufmerksamkeit und da Rauchen in dieser Zeit noch sehr modern war, wurde das Produkt nie kommerzialisiert. Gilbert sagte aber im Jahr 2013, dass die heutigen elektronischen Zigaretten dem grundliegenden Design seines ursprünglichen Patents folgen. 

 

Es folgen einige Zeilen zu Herbert A. Gilberts Sicht auf die heutige E-Zigarette und seine Erfindung.

„Vor über 50 Jahren erfand und patentierte ich die allererste elektronische Zigarette, die einzige Ihrer Art auf der ganzen Welt. Als John Cameron auf mich zukam und mich bat mit seinem Team von Erfindern und Forschern zusammenzuarbeiten, war ich froh, dass ich meine Vision Rauchern zu helfen, die gezwungen sind bei Tabakzigaretten zu bleiben voll verwirklichen konnte.

Jetzt bin ich stolz ein Teil des Human Health Organisation Teams zu sein, wenn dies seine erste elektronische Zigarettenmarke 1936® lanciert. Benannt wurde diese zu Ehren des Jahres meiner Erfindung. Mein Patent beschrieb „eine rauchfreie Zigarette welche nicht aus Tabak besteht“ und die „das Ersetzen des Verbrennens von Tabak und Papier durch aufgewärmte, feuchte, aromatisierte Luft“ involviert. Auch wenn sich die Technik seitdem weiterentwickelt hat, bleibt das Grundprinzip gleich. Es handelt sich um einen rauchähnlichen Dampf der eingeatmet werden kann und der ein Sprungbrett für die Nikotinaufnahme über die Lunge in den Blutkreislauf bietet. 

Mein Wunsch war es eine Alternative zur Plage Tabakzigarette zu bieten. Jetzt wo der E-Zigarettenmarkt explodiert, ersteht mein Traum von einer Welt mit mehr E-Zigaretten die meinem Patent ähneln wieder auf. Ich glaube deshalb, dass meine Partnerschaft mit der Human Health Organisation jedes Jahr Millionen von Menschen vor Krebs und anderen Krankheiten, die auf Tabak zurückzuführen sind retten kann, genau wie ich von Anfang an gehofft hatte.“ – Herbert A. Gilbert

Die Zeichnung auf der Herbert A. Gilberts Erfindung

Die Zeichnung auf der Herbert A. Gilberts Erfindung basiert und mit der sein Patent bewilligt wurde.

 

Der Weg zur modernen E-Zigarette

Ab 1979 arbeitete Phil Ray, einer der Pioniere in Sachen Computer mit seinem persönlichen Arzt Norman Jacobson an der ersten kommerzialisierten Variante der E-Zigarette (die aber tatsächlich nicht elektronisch war und sich auf das Verdampfen von Nikotin verließ). Sie waren die Ersten von denen bekannt ist, dass sie formell auf dem Gebiet der Nikotinabgabe geforscht haben. Die Kommerzialisierung des Produktes erreichte große Händler aber die Einheit beinhaltete nie eine vielversprechende Methode der Nikotinabgabe. Jacobsen gestand sich seinen Misserfolg ein und gab zu, dass das Produkt mangelhaft war. Obwohl sich zeigte, dass die Einheit das Ende des Projektes war, trugen die Erfinder mit dem Verb „vape“ zur englischen Sprache bei. 

Speziell zum Ende des 20sten Jahrhunderta und Anfang des 21sten Jahrhunderts wurden von sowohl Tabakunternehmen, als auch unabhängigen Erfindern viele Patente für Einheiten zur Nikotininhalation eingereicht. Die meisten Einheiten basierten auf Verdampfung oder physischer Triebkraft aber einige wenige waren modernen E-Zigaretten ähnlich. Ein System, das auf einer chemischen Reaktion basiert, wurde in den 1990ern erfunden und ist immer noch in Arbeit. Reynolds lancierte ein Produkt mit dem Namen Eclipse „heat-burn“, welches sich funktionell zwischen einem reinem Nikotininhalator und einer verbrennungsbasierten Zigarette befand.

Produkte die der modernen E-Zigarette noch näher kommen näherten sich ebenfalls in den 90ern mit großen Schritten. Ein großer amerikanischer Tabakproduzent beantragte ca. 1998 bei der FDA die Erlaubnis eine Version von E-Zigaretten auf den Markt zu bringen. Die FDA reguliert aber nicht den Verkauf von Tabakprodukten, sondern den von Medikamenten. Man verweigerte hier die Erlaubnis, da es sich nicht um ein anerkanntes Mittel zur Medikamentenabgabe handelte. Dies kann eine Erklärung dafür sein, dass nicht sehr viele Versuche zur Lancierung von E-Zigaretten gemacht wurden.

 

E-zig Fakten 2

 

Die moderne E-Zigarette wurde 2003 von Hon Lik erfunden

Hon Lik, ein chinesischer Apotheker und Erfinder hat die große Ehre sich Erfinder der modernen E-Zigarette nennen zu können. Er arbeitete als Forscher für ein Unternehmen, das Ginsengprodukte herstellte und hörte auf zu rauchen, nachdem sein Vater, ebenfalls ein starker Raucher, an Lungenkrebs verstarb. 2001 kam Lik auf die Idee nikotinhaltige Flüssigkeit mit Hilfe eines piezoelektrischen Ultraschallelements zu verdampfen. Die Technik brachte einen rauchähnlichen Dampf hervor, Lik stellte aber fest, dass Widerstandswärme ein besseres Resultat erzielte. Die Schwierigkeit bestand darin, das Prinzip in eine kleine Einheit zu verpacken, da Hon Liks moderne E-Zigarette eine Alternative zum Rauchen darstellen sollte.

Der Chinese registrierte 2003 ein Patent für sein modernes E-Zigarettendesign. Auf dem chinesischen Markt wurde die E-Zigarette 2004 zum ersten Mal lanciert. Viele Versionen wurden in die USA geliefert, hauptsächlich von kleineren Marketingfirmen über das Internet verkauft.  Auf dem europäischen und dem amerikanischen Markt kamen E-Zigaretten 2006 und 2007 an. Das Unternehmen, für das Hon Lik arbeitete, Golden Dragon Holdings, registrierte im November 2007 ein internationales Patent. Das Unternehmen änderte zur selben Zeit seinem Namen zu Ruyan (zu deutsch: „dem Rauchen ähnlich“) und später im selben Monat begann die Firma ihre Produkte zu exportieren. Viele amerikanische und chinesische Hersteller kopierten Liks Produkt illegal, so dass er keine besonders hohe finanzielle Belohnung für seine Erfindung bekam (auch wenn einige amerikanische Hersteller ihn nach Gerichtsbeschlüssen finanziell entschädigt haben). Ruyan änderte den Firmennamen später zu Dragonite International Limited. Die meisten E-Zigaretten nutzen heute ein akkubetriebenes Heizelement anstatt der früheren Ultraschallkonstruktion.

 

Ruyans e-cigar

Ruyans e-cigar wurde 2004 zunächst in China herausgebracht

 

E-Zigaretten halten Einzug in den internationalen Markt

Als E-Zigaretten in den internationalen Markt Einzug hielten, waren einige Anwender mit der Leistung unzufrieden und E-Zigaretten haben sich seitdem ständig weiterentwickelt. Im Jahr 2007 erfanden die britischen Unternehmer Umer und Tariq Scheikh den Cartomizer. Es handelte sich um einen Mechanismus, der die Heizspule in den Liquidbehälter integrierte. Das neue Produkt wurde 2008 unter der Marke „Gamucci“ in Großbritannien lanciert und das Design wird allgemein von den meisten „Cigalike“ Marken genutzt. 

Einige Nutzer experimentieren mit verschiedenen Einzelteilen, um leistungsstärkere, selbstgebaute Einheiten herzustellen. Es entstand das Hobby „Modding“. Der erste Mod mit einem leistungsstärkeren Akku wurde 2008 von Ted und Matt Rogers entwickelt und „Screwdriver“ genannt. Auch andere Enthusiasten bauten ihre eigenen Mods um Funktionalität oder Ästhetik zu verbessern. Als immer mehr Bilder von solchen Mods in Vapingforen in der ganzen Welt auftauchten wurde das Interesse an den Geräten immer größer.

Die Nachfrage nach anpassungsfähigen E-Zigaretten wächst 

Die Nachfrage nach individuell anpassbaren E-Zigaretten brachte einige Produzenten dazu, Einheiten mit austauschbaren Komponenten herzustellen, die der Kunde selbst wählen konnte. Im Jahr 2009 entwickelte die Firma Joyetech die eGo Serie, welche die Kraft des „Screwdriver“ Modells und einen anwenderaktivierten Stromschalter für die breite Masse zugänglich machte. Auch der Clearomizer wurde 2009 erfunden. Basierend auf dem Cartomizer-Modell enthielt dieser Dochtmaterial, Flüssigkeitskammer und Wicklung in einem klaren Behälter. Der Clearomizer machte es für den Nutzer möglich die Liquidmenge im Tank einzusehen und zu kontrollieren. Nach der Einführung des Clearomizers, wurden austauschbare Coils und Akkus mit variabler Spannung auf den Markt gebracht. Clearomizers und eGo Akkus wurden Anfang 2012 die meistverkauften individuell zusammenstellbaren E-Zigarettenkomponenten und seitdem wurde das Angebot zur Individualisierung ständig größer.

Die E-Zigarettenbranche entwickelt sich zum großen Geschäft

Internationale Tabakunternehmen sahen die E-Zigarette zunächst als keine große Sache. Als sich herausstellte, dass es sich um einen Marktsektor handelt, der das Potential hat traditionelle Tabakprodukte unmodern zu machen, fingen Tabakunternehmen an Ihre eigenen E-Zigarettenmarken zu produzieren und zu vermarkten und bestehende E-Zigarettenhersteller aufzukaufen. Blu eCigs, ein prominenter amerikanischer E-Zigarettenhersteller wurde 2012 von Lorillard Inc. aufgekauft. British American Tobacco war das erste Tabakunternehmen das anfing E-Zigaretten in Großbritannien zu verkaufen. Das Unternehmen brachte 2013 „Vype“ auf den Markt, während Imperial Tobaccos Fontem Ventures für 75 Millionen US Dollar die Rechte an dem geistigen Eigentum aufkaufte, die Hon Lik durch die Dragonite International Limited besaß.

Am 01. Oktober 2013 kaufe Lorillard Inc. ein weiteres E-Zigarettenunternehmen, dieses mal handelte es sich um Skycig. „SKY“ wurde im weiteren als "blu“ vermarktet. Am 03. Februar 2014 kaufte die Altria Group Inc. die populäre E-Zigarettenmarke „Green Smoke“ für 110 Millionen US Dollar. Altria vertreibt darüber hinaus die eigene E-Zigarettenmarke „MarkTen“ und Reynolds American hat sich mit dem Produkt „Vuse“ auf den Markt begeben. Philip Morris, das größte Tabakunternehmen der Welt, kaufte das britische Unternehmen Nicocigs in 2014. Japan Tobacco kaufte am 30. April 2015 die Marke „US Logic E-cigarette“ und auch die britische Marke „E-Lites“ im Juni 2014. Lorillard verkaufte am 15. Juli 2014 die Marke „blu“ als Teil eines 7,1 Milliarden Dollar Geschäftes an Imperial Tobacco. Der E-Zigarettenmarkt wächst und entwickelt sich weiter und wie auf allen großen Märkten geht es inzwischen auch hier um viel Geld. Wie es weitergeht wird sich zeigen.


#E-Zigarette
Posted in: E-Zigarette
2018-12-07