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Temperaturkontrolle - Alles was Sie wissen müssen

Temperaturkontrolle - Alles was Sie wissen müssen

Temperaturkontrolle - Alles was Sie wissen müssen

Elektronische Zigaretten und deren Technologie haben sich in den letzten Jahren extrem schnell weiter entwickelt und es sieht nicht danach aus, als würde sich dieser Fortschritt in nächster Zeit verlangsamen.

Die ersten E-Zigaretten waren entweder mechanisch oder lieferten eine konstante, regulierte Spannung an den Verdampfer. Offensichtlich war dies nicht genug für anspruchsvolle Verbraucher und deshalb wurden immer mehr Modifikationen ausgearbeitet, die es dem Nutzer erlaubten die Spannung selbst nach Wunsch einzustellen.

Der nächste Schritt in der Technologieentwicklung macht die Wattleistung der E-Zigarette zu einer Variable. Im Grunde passierte bei diesen Mods das gleiche wie bei variabler Spannung aber auf eine praktischere Weise. Mods konnten jetzt den Widerstand des Verdampferkopfes erkennen, so dass sie die Spannung auch bei einem Wechsel des Kopfes automatisch so einstellen konnten, dass Sie weiterhin die gewünschte Leistung erhielten.

Und das Allerneuste auf der Liste? Natürlich Temperaturkontrolle. Temperaturkontrolle ist schnell zu einem Must-Have geworden was moderne Mods angeht. Der erste Temperaturkontroll Chip, der Evolv DNA40 wurde erst letztes Jahr auf den Markt gebracht und trotzdem gibt es schon eine große Anzahl von Konkurrenzprodukten auf dem Markt.

Das Konzept hinter der Temperaturkontrolle ist eigentlich recht einfach. Sie wählen nicht die Spannung oder die Wattleistung, die das Gerät liefern sollt, sondern stattdessen die Temperatur mit der Ihr Verdampfer arbeiten soll. Wenn Sie die Feuertaste betätigen überwacht Ihr Mod die Temperatur und stellt die Stromstärke automatisch so ein, dass der Verdampferkopf die gewünschte Temperatur möglichst schnell erreicht und dann bei dieser bleibt.

Die Entwicklung einer Temperaturkontrolle für E-Zigaretten war der nächste logische Schritt. Die Temperatur des Verdampferkopfes hat großen Einfluss darauf wie Sie den Geschmack Ihres Dampfes erleben. Wird er zu heiß erleben Sie verbrannten Geschmack, ist die Temperatur zu niedrig, kann das E-Liquid nicht verdampfen. Gleichzeitig hat die Möglichkeit des Gerätes die Temperatur konstant zu halten Einfluss darauf wie viel Dampf es produziert.

Sollte Ihr hochwertiger Docht mehr E-Liquid liefern als der Verdampferkopf bewältigen kann wird die Temperatur sinken. Kann der Verdampferkopf andererseits nicht mithalten wird die Temperatur so schnell steigen, dass Sie einen Dry Hit bekommen – und das will wirklich niemand. Es ist also ganz offensichtlich, dass die Möglichkeit die Temperatur einzustellen und sie dann konstant zu halten, es viel einfacher machen bei jedem Zug genau den Dampf zu produzieren, den Sie haben möchten.

Arbeit mit Begrenzungen

Selbstverständlich kommt das Temperaturprojekt mit technischen Herausforderungen. Die größte davon ist, dass Mods an sich keine Möglichkeit haben zu messen wie heiß die Wicklung im Verdampferkopf ist.

Es wäre möglich einen Verdampfer mit einer eingebauten Temperatursonde zu bauen, welche dann Informationen an den Chip im Mod senden würde aber mit einer Standard 510er Verbindung ist dies unmöglich. Sie hat einfach zu wenige Kontaktpunkte. Ein 510er Kontakt hat nur den positiven Mittelpin und die negative Schraube und diese sind schon damit beschäftigt den Strom an den Verdampferkopf weiterzuleiten. Temperaturkontrolle wäre weit weniger attraktiv, wenn Sie dafür alle Ihre Lieblingsverdampfer aufgeben müssten.

Glücklicherweise hat Evolv einen Weg gefunden dieses Problem zu umgehen. Die gleiche Lösung wird jetzt in allen Temperaturchips auf dem Markt angewendet. Das Prinzip basiert auf den Charakteristiken von Metallen, die speziell jedem der mit Elektronik arbeiten – wie Evolv – schon lange bekannt sind. Der Widerstand in einem Stück Metall, wie der Wicklung in Ihrem Verdampfer, ist kein konstanter Wert. Unter bestimmten Umständen kann er variieren und einer dieser Umstände ist die Veränderung der Temperatur.

Achtung Wissenschaft!

Metall ist ein guter Leiter für Elektrizität, weil die Elektronen eines jeden Atoms nicht fest damit verbunden sind. Wenn es zwischen den Enden des Metalls einen Spannungsunterschied gibt, dann werden die Elektronen vom positiven Pluspol angezogen und bewegen sich in diese Richtung. Dies erlaubt es dem Akku mehr Elektronen durch den negativen Minuspol einzuspeisen. Die Elektronen können sich jedoch nicht komplett frei bewegen, sie müssen sich durch eine Masse von leicht vibrierenden Atomen schieben.

Wenn die Temperatur steigt, dann befindet sich mehr Energie im Metall und die Atome vibrieren energischer. Dies macht es schwere für die Elektronen sich fortzubewegen. In einfacher Dampferterminologie bedeutet dies, dass der Widerstand steigt.

Ihr Mod mit Temperaturkontrolle misst also nicht tatsächlich die Temperatur des Verdampferkopfes, er misst den Widerstand – wie es sowieso alle modernen Mods können – und verfolgt dann dessen Veränderung. Wenn Sie Ihren Mod nicht auf die Temperatur von flüssigem Stickstoff runtergefroren haben (was wir nicht empfehlen können), dann ist die Beziehung zwischen Temperatur und Widerstand gut vorhersagbar. Wenn also der Widerstand steigt, kann der Mod leicht herausfinden inwieweit die Temperatur steigt.

Reinheit ist eine Tugend

Die Fähigkeit des Chips herauszufinden was im Verdampferkopf vor sich geht hat natürlich ihre Grenzen. Mit ein paar Ausnahmen kann er zum Beispiel nicht genau erkennen aus was die Wicklung besteht.

Dies ist deshalb ein Problem, weil verschiedene Metalle und speziell Legierungen wie z.B. Kanthal Ihren Widerstand verschieden schnell verändern während sie sich erwärmen. Damit die Temperaturkontrolle funktionieren kann, muss die Wicklung aus einem reinen Metall hergestellt sein, nicht aus einer Legierung und nicht mal alle reinen Metalle sind geeignet.

Die ersten Verdampferköpfe die für die Temperaturkontrolle geeignet waren wurden aus Ni200 hergestellt, einer hochreinen Form von hitzebehandeltem Nickeldraht. Ni200 ist immer noch das beliebteste Material für diese Verdampferköpfe, Titanium wird aber ebenfalls immer populärer. Diese beiden Materialien sind hitzebeständig und haben eine sehr gute Leitfähigkeit. Sie eignen sich damit ideal für das Herstellen von Wicklungen, die den Herausforderungen von Dampfen bei hoher Leistung gewachsen sind.

Im Moment ist es nicht möglich einen Chip herzustellen, der die Wicklung analysieren und herausfinden kann welcher Draht verwendet wurde. Es ist aber möglich einen herzustellen, der ein oder zwei spezifische Typen anhand ihrer elektrischen Charakteristiken erkennen kann. Der iStick 40W zum Beispiel kann einen Nickel Verdampferkopf erkennen und wenn dies geschieht, dann wird der Temperaturkontrollmodus zugänglich. Anderenfalls wird der iStick automatisch den VW Modus wählen. Viele andere Geräte können z.B. auch Titanium erkennen und einen TC Modus wählen, der speziell dafür geeignet ist.

Sind Nickel Verdampferköpfe sicher?

Viele waren beunruhigt, dass Nickel Verdampferköpfe eventuell nicht sicher für die Anwendung sind. Es scheint als gäbe es hier zwei Hauptbedenken. Erstens ist man besorgt, dass Nickel auslaugen könnte, wenn es erhitzt oder E-Liquid ausgesetzt wird. Zweitens fragt man sich ob Nickel eine allergische Reaktion auslösen könnte.

Gemäß dem Wissenschaftler Tom Pruen von ECITA ist Nickel bereits eine Hauptkomponente von E-Zigaretten Verdampferköpfen und die Mengen Nickel die in Dampf nachgewiesen wurden sind extrem gering. Es scheint daher, dass die Nutzung einer Wicklung die komplett aus Nickel besteht das Risiko nicht signifikant erhöhen würde. Weiterhin sagt er, dass die Nutzung von reinen Nickel Coils mit temperaturgesteuerten Mods der Logik nach das Risiko sogar verringern sollte. Die Temperatur in der Wicklung hängt wahrscheinlich mit dem Ausstoß von Metallen zusammen und mit TC Verdampferköpfen ist es weniger wahrscheinlich extreme Temperaturen zu erreichen. Natürlich müssen diese Annahmen überprüft werden sobald Daten dazu vorhanden sind, die oben genannten Gründe geben aber eher Anlass zur Zuversicht als zur Beunruhigung.

Feuern im Temperaturmodus

Ein Mod mit Temperaturkontrolle hat im Normalfall ein Menü in dem man von VW zu TC wechseln kann. Beim iStick zum Beispiel erreichen Sie dies indem Sie einen kleinen Knopf zwischen den Hoch- und Runtertasten gedrückt halten. Sie können die Temperatur genauso einstellen, wie Sie sonst Volt oder Watt einstellen würden.

Sie werden sehen, dass Ihnen eine große Temperaturspanne zur Verfügung steht. Beim iStick TC 40W zum Beispiel können Sie alles zwischen 100°C und 315°C einstellen. Eine niedrigere Temperatur wird Ihnen einen kühleren, weniger dichten Dampf verschaffen. Eine höhere Temperatur bedeutet wärmeren, dichteren Dampf. Wie auch bei VV (Variable Voltspannung) und VW (Variable Wattleistung) ist es am besten niedrig zu beginnen und sich dann langsam hochzuarbeiten bis Sie das perfekte Dampfgefühl erreicht haben.

Wenn Sie sich im TC Modus befinden wird das Display Ihres Mods sich so anpassen, dass Ihnen die relevanten Informationen angezeigt werden. Solange Sie nicht feuern wird Ihnen der iStick anzeigen, welche Temperatur Sie eingestellt haben. Wenn Sie feuern ändert sich dies und zeigt Ihnen die tatsächliche Temperatur im Verdampferkopf und dieser Wert steigt beeindruckend schnell bis er die gewünschte Temperatur erreicht. Im TC Modus zeigt das Display Ihnen außerdem wie viel Watt gebraucht wird um die Temperatur zu erreichen – immer gut zu wissen.

iStick Temp ProtectionIst es das ganze wert?

Es ist nicht ganz einfach im TC Modus zu dampfen. Es reicht nicht sich einen neuen Mod zu kaufen und diesen auf die perfekte Temperatur einzustellen. Sie müssen auch Ihre Verdampferköpfe auswechseln und eventuell auch Ihren Verdampfer. Heutzutage sind zwar eine Masse von Verdampfern verfügbar für die es Ni200 ider Ti Verdampferköpfe gibt aber dies beschränkt sich zum Großteil auf die Sub Ohm Welt.

Ist diese neue Technologie also Ihren Preis und die Anschaffung des nötigen Wissens wert? Kurz gesagt: Ja! Und das hat zwei Gründe. Zu allererst gibt Ihnen Temperaturkontrolle ein konstantes Dampferlebnis. Wenn Sie eine Weile experimentiert und genau die Einstellung gefunden haben, die Ihnen gefällt, dann merzt die Temperaturkontrolle ein Menge der Variation aus, die einen sonst eventuell am Dampfen gestört hat. Wenn Sie sich ein Gerät wünschen das jedes Mal genau gleich feuert, dann wird die Temperaturkontrolle Ihnen dies ermöglichen und sie wird diese Erlebnis bis auf den letzten Tropfen E-Liquid im Tank liefern.

Der andere Grund ist vielleicht nicht der wichtigste, er wird aber von Verfechtern der öffentlichen Gesundheit so eingestuft werden weil es sich hier um Sicherheit dreht. Es ist sehr deutlich geworden, dass der Grund dafür, dass einige Wissenschaftler hohe Mengen an Formaldehyd in Dampf gefunden haben ist, dass ihre Experimente Dry Hits ausgelöst haben. Selbstverständlich würde niemand unter solchen Umständen weiterdampfen, so dass das tatsächlich Risiko hier sehr gering ist aber so sehen es die Skeptiker leider nicht.

Die Anwendung von Temperaturkontrolle löst dieses Problem. Dry Hits entstehen, wenn die Fähigkeit des Verdampferkopfes E-Liquid zu verdampfen die Fähigkeit des Dochtes dieses zu liefern übersteigt. Wenn sich nicht genug Liquid um die Wicklung herum befindet, dann erhöht sich die Temperatur rapide und das übrige Liquid und manchmal auch ein Teil des Dochtes brennen an. Wie alle Raucher wissen setzt die Verbrennung die meisten Karzinogene frei. Dies sollten wir also vermeiden. Mit der Temperaturkontrolle wird dies möglich, da der Mod sobald er einen plötzlichen Anstieg der Temperatur wahrnimmt die Spannung senkt um zu kompensieren. Der Verdampferkopf bleibt bei der richtigen Temperatur, der Docht ist sicher und die letzten Tropfen werden richtig verdampft und nicht verbrannt. Dry Hits und damit das erhöhte Risiko für die Freisetzung von Formaldehyd gehören also mit einem TC Mod der Vergangenheit an.

 

Welche Möglichkeiten haben Sie?

Als es mit der Temperaturkontrolle losging konnte man nur den DNA40 Chip bekommen und dies bedeutete entweder die Anschaffung eines teuren Box Mods oder man musste sich den Chip bestellen und dem alten DNA30 Gerät ein Upgrade verpassen. Das hat sich grundlegend geändert.

Jeder gute Dampferhandel hat heutzutage Geräte mit Temperatursteuerung auf Lager und natürlich gibt es immer noch teure Geräte die Dampfer mit richtig hohen Ansprüchen ansprechen, es gibt heute aber auch viel günstigere Möglichkeiten. Einen iStick TC 40W kann man schon zu einem sehr guten Preis erstehen und sogar viele neue Temperaturgeräte kommen zu günstigen Preisen auf den Markt.

Danach müssen Sie sich für einen Verdampfer entscheiden. Sub Ohm Tanks eignen sich am besten für das Temperaturdampfen und hier findet auch die meiste Entwicklung statt. Ni200 oder Titanium Verdampferköpfe sind für eine große Masse an neueren Verdampfern von Kangertech, Aspire oder Eleaf verfügbar. Heutzutage gibt es auch Edelstahl Verdampferköpfe die für Temperaturkontrolle geeignet sind. Nur für ältere Tanks kann es schwierig werden. 

Sie könnten natürlich versuchen Ihre eigenen Wicklungen für ältere Tanks herzustellen, dies ist aber nicht zu empfehlen. Nickel und Titanium sind extrem leitfähig und jede Wicklung mit diesen Materialien die in einen Evod Verdampfer passen würde, läge im Sub Ohm Bereich. Ältere Verdampfer sind nicht geeignet für das Dampfen bei hoher Leistung, probieren Sie dies also nicht aus.

Mit Rebuildable Verdampfern die für das selbst Wickeln geeignet sind, egal ob Tröpfler oder Tankmodell ist dies eine andere Geschichte. Technisch versierte Dampfer wickeln mit diesen Geräten schon lange im Sub Ohm Bereich und mit etwas Ni200 oder Titaniumdraht können Sie sich eine TC-kompatible Wicklung herstellen. Diese Arten von Draht haben aber einige Eigenarten.

Wenn Sie sonst Kontaktwicklungen herstellen bei denen die Schlingen sich berühren, sollten Sie damit aufhören. Bei TC Wicklungen ist dies keine gute Idee. Der Mod liest eine Durchschnittstemperatur der ganzen Wicklung ab. Wenn sich zwei oder mehrere Schlingen berühren, dann kommt es zum Kurzschluss. Der Chip nimmt dann an, dass die Wicklung kühler ist als sie es in Wirklichkeit ist und wird mehr Power geben um zu kompensieren.

Sie werden vermutlich auch mit dünnerem Draht arbeiten als Sie es gewohnt sind, da sonst der Widerstand zu gering wird und Nickel kann sehr schwierig zu handhaben sein. Nickel ist sehr elastisch und kann sich leicht verziehen, wenn Sie zu viel Druck ausüben. Das Verziehen verringert den Durchmesser des Drahtes und erhöht den Widerstand. Damit können Sie heiße Punkte im fertigen Coil verursachen. Daraus ergibt sich, dass Sie mit TC Wicklungen nur dann Spaß haben werden, wenn sie ein richtiger Bastler sind und viel Erfahrung mit dem Wickeln haben. Für alle anderen Dampfer ist ein Verdampfer für den es fertige TC Köpfe gibt wahrscheinlich die beste Wahl.

Es geht heiß her

Die Temperaturkontrolle ist gekommen um zu bleiben. Im Vergleich zu älteren Modellen gibt es hier viele Vorteile nicht zuletzt das Ausbleiben von Dry Hits. Den Unterschied den TC Dampfen für sowohl die Sicherheit, als auch die Freude am Dampfen macht ist offensichtlich und zusammen mit der Liebe für Neuheiten des Durchschnittsdampfers sorgt er dafür, dass sich die Technologie rasend schnell weiterentwickelt.

Ende 2014 waren temperaturgesteuerte Geräte noch extrem spezialisiert, heute sind sie frei verfügbar und man kann damit rechnen, dass Mods ohne Temperatursteuerung mit der Zeit die Minderheit in den Regalen ausmachen. Natürlich werden nicht alle diese Technologie nutzen aber mit der Verbesserung der Technik steigt die Anzahl der für TC verfügbaren Verdampfer. Genauso wie VV und VW ist auch TC ein Schritt nach vorne und gibt Ihnen noch mehr Möglichkeiten Ihr Dampferlebnis ganz persönlich zu gestalten.


#E-Zigarette
Posted in: E-Zigarette
2018-08-02